Das nächste Ziel auf unserer Costa Rica Rundreise waren die Nebelwälder in Santa Elena, Monteverde. Die Nebelwälder in der Region Monteverde liegen auf ca. 1300 Metern und bieten einen einzigartigen Lebensraum für Flora und Fauna. In den dicht bewachsenen und in Nebelschwaden umgebenden Wäldern fühlen sich unter anderem Jaguar, Ozelot und der farbenfrohe Quetzal heimisch. 

Quetzal, Costa Rica, Nebelwald
Quetzal Costa Rica

Kein Wunder also, dass diese Region zu den beliebtesten Spots bei den Touristen zählt. Der ideale Ausgangsort um die Nebelwälder zu erkunden ist das kleine Örtchen Santa Elena. Wie wir nach Santa Elena gereist sind und was wir in den Nebelwäldern erlebt haben, das erfährst du in diesem Blogpost.

Nebelwälder Costa Rica, Monteverde

Anreise Santa Elena - Nebelwälder

Da wir keinen Mietwagen* hatten und nur mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs waren, mussten wir auch die Strecke von La Fortuna nach Santa Elena mit dem Bus zurücklegen. Die Fahrt hat insgesamt ca. 4 Stunden gedauert (ohne Wartezeit in Tilaran), hat 5,75€ pro Person gekostet und wir mussten einmal umsteigen. Da es keine Direktverbindung von La Fortuna nach Santa Elena gibt, mussten wir erst nach Tilaran fahren und von dort aus weiter nach Santa Elena. Wir nahmen um 8:00 Uhr den ersten Bus an der Bushaltestelle am Mega Super in La Fortuna. Der Bus kam pünktlich und das Ticket kostete 4€ pro Person. Für die gut 75 km nach Tilaran benötigt der Bus ca. 2,5 Stunden. Die Fahrt ist aber sehr schön, da die Landschaft und der Arenal See wirklich beeindruckend sind.

Von La Fortuna nach Santa Elena mit dem Bus

Zuerst hatten wir überlegt noch eine Nacht in Tilaran zu bleiben, um die lange Anreise ein wenig zu entzerren. Wir haben uns dann aber doch dagegen entschieden, denn der Ort an sich hatte jetzt nichts besonderes zu bieten. Wir besorgten uns also ein Busticket nach Santa Elena. Dieses hat ca. 1,75€ pro Person gekostet und die Fahrt dauerte 1,5 Stunden. Allerdings mussten wir auf unseren Bus in Tilaran knapp 2 Stunden warten. Die Busse fahren hier nur ein paar mal am Tag entlang.

Ankunft in Santa Elena

Als wir in Santa Elena ankamen mussten wir nur wenige Minuten bis zu unserer Unterkunft gehen. Wir hatten uns im Hostel Cattleya* ein Privatzimmer (15€ pro Nacht/Zimmer) mit eigenem Bad gebucht. Der Gastgeber ist wirklich super nett, das Zimmer war vollkommen in Ordnung und es gab eine große und gut ausgestattete Küche. Von hier aus kann man auch Touren oder den weiteren Transfer buchen. Wir können das Hostel wirklich weiterempfehlen.

Santa Elena ist ein kleiner Ort und liegt auf ca. 1300 Metern. Von daher kann das Wetter ein wenig anders sein als in vielen anderen Teilen Costa Ricas. Es ist oft sehr windig und selbst wenn die Sonne da ist, ist es eher kühl. Wir hatten die meiste Zeit gutes Wetter, aber es kam auch mal vor, dass Santa Elena mitten in den Wolken hing. Dann war es äußerst ungemütlich, da es dann sehr kühl und feucht war. Also sollte man definitiv ein paar lange Klamotten einpacken, wenn man die Nebelwälder von Monteverde erkunden möchte.

Santa Elena Nebelwälder Costa Rica (5)
Santa Elena, Monteverde Nebelwälder

Santa Elena ist wirklich ein kleiner Ort und man kann ihn gut zu Fuß erkunden. Hier gibt es einige tolle Restaurants, Supermärkte und Souvenirshops. Allerdings ist der Ort auch sehr bergig und so muss man schon mal die ein oder andere Steigung in kauf nehmen.

Wir haben unseren Aufenthalt in Santa Elena spontan verlängert und wollten uns für einige Tage noch eine etwas komfortablere Unterkunft gönnen. Wir sind dann auf Airbnb auf dieses Schmuckstück gestoßen. Wir haben ein extra Video über diese tolle Unterkunft gedreht. Dieses findest du hier.

Unterkunft in Santa Elena, Monteverde

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Santa Elena & Monteverde Nebelwald Reservat

Es gibt gleich zwei Nebelwald Reservate in Monteverde. Das bekanntere ist das “Nebelwald Reservat Monteverde”. Dieses ist aber auch etwas teurer und soll überlaufener sein als das “Santa Elena Nebelwald Reservat”. Deshalb haben wir uns für zweiteres entschieden. Wir buchten die Tour in unserem Hostel und haben für den Eintritt inklusive Transfer 13€ pro Person bezahlt. Das Reservat liegt nur wenige Kilometer von Santa Elena entfernt. Wir hatten 4 Stunden Zeit um den dicht und üppig bewachsenen Nebelwald zu erkunden. Im Santa Elena Reservat gibt es zwar keine Hängebrücken, die für die beliebten und bekannten Fotos sorgen, dafür ist man hier aber tatsächlich fast komplett allein.

Costa Rica Nebelwälder, Monteverde Santa Elena
Santa Elena Nebelwald Reservat

Nur selten sind uns andere Besucher auf unserem Weg durch das Reservat begegnet. Es gibt einen Aussichtsturm von dem man einen faszinierenden Blick auf die mit Wolken behangenen Berge hat. Wir haben leider kein außergewöhnliches Tier entdeckt, dafür war aber die Vegetation umso beeindruckender. Noch nie haben wir einen so dicht bewachsenen Regenwald gesehen. Selbst die Äste und Stämme der Bäume waren mit Flechten, Moos und anderen Pflanzen bewachsen. Ein unvergessliches Erlebnis. Auch hier gilt, der frühe Vogel fängt den Wurm. Und diesmal ist es nicht nur auf die Besuchermassen bezogen, sondern auf das Wetter. Denn früh morgens ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass der Nebelwald auch wirklich im Nebel liegt. Gegen Mittag sind die Nebelschwaden meistens schon der Sonne gewichen.

costa rica Nebelwälder, Santa Elena, Monteverde

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Kostenloses Highlight in Santa Elena - Ficus La Raiz

Ein weiteres tolles Highlight in Santa Elena ist der Ficus La Raiz. Ein ziemlich außergewöhnlich gewachsender Ficus Baum, den man völlig kostenlos besichtigen kann. Wenn man bei Google Maps guckt, sieht es so aus als ob man ganz einfach von der Straße zum Ficus gelangen kann.

Ficus La Raiz, Santa Elena, Costa Rica

Allerdings ist der offizielle Weg ein wenig versteckt. Dieser befindet sich ungefähr hier. Von hier aus führt ein kleiner, aber sehr schöner Wanderweg durch den Dschungel direkt zum Ficus. Auch zum Ficus La Raiz haben wir uns relativ früh auf dem Weg gemacht. So hatten wir dieses besondere Naturschauspiel ganz für uns alleine und wir haben die Zeit hier wirklich genossen. Es gibt auch eine Abkürzung zum Ficus, diese ist aber sehr steil und man sollte sehr vorsichtig sein. Sie befindet sich hier.

Nebelwälder in Santa Elena, Monteverde - Fazit

Aber in La Fortuna gibt es auch tolle Sachen die man machen kann, die absolut keinen € Cent kosten. Als erstes wäre da der Vulkan Arenal. Auch ohne das man den Nationalpark betritt, hat man von überall aus eine faszinierende Sicht auf den beeindruckenden Vulkan. Vorausgesetzt es ist nicht zu bewölkt. Denn oft versteckt sich die Spitze hinter einer dicken Wolkendecke. Wenn man mit dem Auto oder dem Roller etwas herumfährt bieten sich viele Möglichkeiten den Vulkan aus den verschiedensten Perspektive zu bestaunen.

Santa Elena Nebelwälder Costa Rica (6)

Das einzige was uns in Santa Elena nicht so gut gefallen hat, war das Klima. Es war wirklich verhältnismäßig kühl und sehr windig. Umso mehr freuten wir uns dann auch schon auf unsere nächste Destination. Denn dann ging es endlich an die Pazifikküste. Dazu aber dann mehr im nächsten Artikel.

Unser Video zu Santa Elena

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